Häufig gestellte Fragen

Können anwendungsspezifische Schichtentwicklungen realisiert werden?

Ja. Auf Basis von PCO® und Chemisch Nickel können kundenspezifische Schichtentwicklungen und neue Funktionsoberflächen für spezielle Anforderungen realisiert werden.
Dabei können beispielsweise Eigenschaften wie:

  • optisches Verhalten 
  • Rauheit 
  • Verschleißfestigkeit 
  • Temperaturbeständigkeit

gezielt angepasst werden. Die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit dem Kunden – von der Definition der Anforderungen über die Prozessentwicklung bis zur Erprobung geeigneter Schichtlösungen.

Werden auch Einzelteile, Prototypen und Kleinserien beschichtet?

Ja. Wir beschichten auch Einzelteile, Prototypen und Kleinserien und unterstützen Kunden bereits in frühen Entwicklungsphasen. Die Beschichtung kann beispielsweise für Musterbauteile, Funktionsprototypen oder Vorserien eingesetzt werden, um Oberflächeneigenschaften unter realen Bedingungen zu prüfen. Eine frühzeitige Abstimmung ermöglicht es, Prozessparameter und Schichteigenschaften optimal auf die jeweilige Anwendung auszulegen. 

Wie läuft eine Beschichtungsanfrage ab und wie lange beträgt die Lieferzeit?

Die Bearbeitungszeit einer Beschichtungsanfrage hängt von Faktoren wie Bauteilgeometrie, Werkstoff, Stückzahl und den Anforderungen an die Beschichtung ab. Unser Ziel ist es, Ihre Anfrage innerhalb von drei Werktagen zu prüfen und Ihnen eine Rückmeldung zur technischen Machbarkeit sowie ein Angebot zu übermitteln. Für eine unverbindliche und kostenfreie Ersteinschätzung senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail an coating@innovent-jena.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Für eine schnelle Bearbeitung benötigen wir möglichst folgende Angaben:

  • Bauteilzeichnung(en)
  • Material bzw. Materialzusammensetzung
  • gewünschte Stückzahl
  • Anforderungen an die Beschichtung
  • gegebenenfalls zu maskierende Flächen

Die Beschichtung dauert nach Wareneingang in der Regel zwei bis drei Wochen. Den verbindlichen Liefertermin teilen wir Ihnen nach der Wareneingangsprüfung mit.

Was ist plasmachemische Oxidation (PCO®) und wie funktioniert der Prozess?

Die plasmachemische Oxidation (PCO®) ist ein elektrochemisches Verfahren zur Erzeugung keramischer Oxidschichten auf Leichtmetallen bzw. Leichtmetallegierungen von Aluminium, Magnesium und Titan.

Während des Prozesses wird das Bauteil in ein Elektrolytbad eingebracht und mit hohen elektrischen Spannungen beaufschlagt. Dadurch entstehen mikroskopische Plasmaentladungen an der Oberfläche, die die oberste Metallschicht in eine keramische Oxidschicht umwandeln. 

Im Gegensatz zu aufgetragenen Beschichtungen entsteht die Schicht direkt aus dem Grundwerkstoff und ist dadurch fest mit dem Bauteil verbunden. Gleichzeitig können Bestandteile des Elektrolyten gezielt in die Schicht eingebunden werden, um bestimmte Eigenschaften einzustellen.

Grundsätzlich werden alle mit dem Elektrolytbad in Kontakt stehenden Oberflächen gleichmäßig und konturentreu umgewandelt. Die entstehende Schicht wächst dabei sowohl in den Grundwerkstoff ein als auch auf den Grundwerkstoff auf.

PCO® wird international auch als Plasma Electrolytic Oxidation (PEO), Micro Arc Oxidation (MAO), Anodische Oxidation unter Funkenentladung (ANOF) oder Anodic Spark Deposition (ASD) bezeichnet.

Wie unterscheidet sich PCO® vom Eloxieren bzw. Anodisieren?

Sowohl das Eloxieren (Anodisieren) als auch die plasmachemische Oxidation (PCO®) sind elektrochemische Verfahren zur Behandlung von Leichtmetallen. Sie unterscheiden sich jedoch im Prozess und in den daraus entstehenden Schichteigenschaften.

Beim Eloxieren entsteht eine vergleichsweise dünne Oxidschicht ohne Plasmaentladungen. Farbige Eloxalschichten werden häufig durch eingelagerte Farbstoffe oder Metallsalze erzeugt.

Bei PCO® entstehen durch Plasmaentladungen keramische Oxidschichten mit einer anderen Struktur und Funktionalität. Dadurch können Eigenschaften erreicht werden, die mit klassischen Eloxalschichten häufig nicht realisierbar sind, beispielsweise:

  • höhere Temperaturbeständigkeit 
  • vollständig anorganische Schichtstruktur 
  • hohe UV-Stabilität 
  • Vakuumtauglichkeit 
  • je nach Anwendung verbesserte Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit 

PCO® eignet sich daher besonders für technische Anwendungen, bei denen spezielle funktionelle Oberflächeneigenschaften im Vordergrund stehen.

Was ist PCO®-schwarz?

PCO®-schwarz ist eine tiefschwarze keramische Konversionsschicht, die mittels plasmachemischer Oxidation auf Leichtmetallen wie Aluminium, Magnesium und Titan erzeugt wird. Die schwarze Oberfläche entsteht durch die Struktur und Zusammensetzung der keramischen Oxidschicht ohne organische Farbstoffe oder Lackbestandteile.

PCO®-schwarz zeichnet sich durch eine hohe Lichtabsorption im UV-, sichtbaren und nahen Infrarotbereich aus. Dadurch können Reflexionen und Streulicht effektiv reduziert werden. Die Beschichtung eignet sich besonders für optische, sensorische und wissenschaftliche Anwendungen mit hohen Anforderungen an definierte Oberflächeneigenschaften.

Wie schwarz ist PCO®-schwarz?

PCO®-schwarz wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen eine geringe Reflexion und eine hohe Lichtabsorption erforderlich sind. Die Beschichtung absorbiert Strahlung über einen breiten Spektralbereich. und ermöglicht dadurch sehr geringe Reflexionen sowie einen niedrigen Streulichtanteil.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • optische Systeme 
  • Sensorik 
  • Messtechnik 
  • Kameratechnik 
  • wissenschaftliche Instrumente 

Konkrete optische Kennwerte wie Reflexions- und Absorptionswerte stellen wir in unseren Datenblättern im Bereich zwischen 200 bis 2200 nm bereit oder ermitteln diese auf Anfrage.

Ist PCO®-schwarz UV-beständig?

Ja. PCO®-schwarz ist eine UV-stabile keramische Oberflächenbeschichtung. Die optischen Eigenschaften bleiben auch bei langfristiger UV-Belastung erhalten, da die schwarze Oberfläche nicht auf organischen Farbstoffen basiert, sondern durch die keramische Schichtstruktur entsteht. Die UV-Stabilität ist besonders relevant für Anwendungen in der Optik, Sensorik, Messtechnik und bei wissenschaftlichen Instrumenten.

Ist PCO®-schwarz für Vakuumanwendungen geeignet?

Ja. PCO®-schwarz eignet sich für Vakuumanwendungen, da die Schicht ausschließlich aus anorganischen keramischen Oxiden besteht und keine organischen Farb- oder Bindemittel enthält. Dadurch weist die Beschichtung keine typischen Ausgasungseigenschaften organischer Beschichtungen auf und kann für Anwendungen eingesetzt werden, bei denen stabile optische Eigenschaften unter Vakuumbedingungen erforderlich sind.

Wie unterscheidet sich PCO®-schwarz von Schwarz-Eloxal?

Der wesentliche Unterschied liegt im Aufbau der schwarzen Oberfläche. Bei Schwarz-Eloxal wird die Färbung häufig durch eingelagerte Farbstoffe oder metallische Bestandteile erzeugt. Diese können je nach Einsatzbedingungen Einschränkungen bei Temperatur, UV-Belastung oder Vakuumanwendungen aufweisen. PCO®-schwarz besteht dagegen ausschließlich aus anorganischen keramischen Oxiden. Dadurch bietet die Beschichtung:

  • UV-stabile optische Eigenschaften 
  • hohe Temperaturbeständigkeit 
  • Vakuumtauglichkeit 
  • Verzicht auf organische Farbstoffe 

Zusätzlich absorbiert PCO®-schwarz Licht über einen breiten Spektralbereich und eignet sich daher besonders für technische Anwendungen mit hohen optischen Anforderungen.

Ist PCO®-schwarz mit anderen Schwarzschichten wie Acktarblack™ oder Vantablack® vergleichbar?

Ja. Beide Technologien werden eingesetzt, wenn Reflexionen reduziert und Licht absorbiert werden sollen. Sie unterscheiden sich jedoch im Beschichtungsprinzip. 

Acktarblack™ und Vantablack®-Beschichtungen erreichen in vielen Anwendungen extrem niedrige Reflexionswerte und können dadurch optisch noch schwärzer erscheinen. 

PCO®-schwarz ist dagegen eine keramische Konversionsschicht, die direkt aus der Oberfläche des Bauteilwerkstoffs entsteht. Dadurch ist sie fest mit dem Grundmaterial verbunden und kann auf Leichtmetallen wie Aluminium, Titan und Magnesium erzeugt werden.

Welche Lösung besser geeignet ist, hängt von den Anforderungen ab, beispielsweise:

  • gewünschte optische Eigenschaften 
  • mechanische Belastbarkeit 
  • Werkstoff und Geometrie 
  • Einsatzbedingungen 
  • wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Welche Werkstoffe können mit PCO® beschichtet werden?

PCO® eignet sich für Bauteile aus Leichtmetallen und deren Legierungen:

  • Aluminium und Aluminiumlegierungen 
  • Titan und Titanlegierungen 
  • Magnesium und Magnesiumlegierungen 

Die Eignung einer konkreten Legierung hängt von der Materialzusammensetzung und den Anforderungen an die Oberfläche ab. Gerne prüfen wir Ihren Werkstoff im Vorfeld.

Werden auch Bohrungen, Innenkonturen und Hinterschneidungen beschichtet?

Ja. Durch das verfahrensspezifische Schichtwachstum von PCO® können auch komplexe Bauteilgeometrien konturentreu beschichtet werden. Die Schicht entsteht auf allen vom Elektrolyten benetzten Oberflächen direkt aus dem Grundwerkstoff. Dadurch lassen sich beispielsweise beschichten:

  • Bohrungen 
  • Innenkonturen 
  • Kavitäten 
  • Hinterschneidungen 
  • komplexe 3D-Geometrien 

Die konkrete Eignung hängt von Bauteilgeometrie, Werkstoff und Anforderungen ab. Sollten Bauteile Sacklöcher auf gegenüberliegenden Seiten aufweisen, könnte es zur Bildung von Luftblasen kommen, was die flächendeckende Beschichtung in diesen Löchern beeinträchtigt. Bitte lassen Sie uns vorab Ihre Bauteilzeichnungen zukommen, damit unser Team die Machbarkeit prüfen und sich mit Ihnen in Verbindung setzen kann.

Können einzelne Bereiche von der PCO®-Beschichtung ausgespart werden?

Ja. Nicht zu beschichtende Bereiche können vor dem Prozess gezielt maskiert werden. Dadurch lassen sich beispielsweise folgende Funktionsflächen aussparen:

  • Passflächen 
  • Dichtflächen 
  • Gewinde 
  • elektrische Kontaktbereiche 

Welche Maskierung geeignet ist, hängt von Bauteilgeometrie, Werkstoff und Anforderungen an die Oberfläche ab.

Wie groß dürfen die Bauteile sein, die im PCO®-Prozess behandelt werden?

Die maximal mögliche Bauteilgröße hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Größe der verfügbaren Elektrolytanlage und der zu behandelnden Oberfläche. Neben den geometrischen Abmessungen spielt auch die gesamte zu beschichtende Fläche eine Rolle, da der Prozess mit definierten Stromdichten arbeitet. Die Eignung konkreter Bauteile prüfen wir gerne im Vorfeld.

Welche Schichtdicken können mit PCO® erreicht werden?

Die erreichbare Schichtdicke hängt vom Werkstoff, der gewünschten Funktion und den Prozessparametern ab. Durch die gezielte Anpassung von Elektrolyt und Prozessführung können unterschiedliche Schichteigenschaften eingestellt werden, jedoch ist ein Mindestauftrag von 15µm notwendig, um Haftfestigkeit und Lichtabsorbtion zu gewährleisten. Davon sind etwa 10µm Materialauftrag.

Für welche Anwendungen eignet sich PCO®-schwarz besonders?

PCO®-schwarz eignet sich für technische Anwendungen, bei denen eine lichtabsorbierende, reflexionsarme und langlebige Oberfläche benötigt wird.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Optische Systeme: Reduzierung störender Reflexionen 
  • Sensorik und Messtechnik: Minimierung von Streulicht und Messbeeinflussungen 
  • Kamera- und Lasertechnik: definierte optische Oberflächen 
  • Wissenschaftliche Instrumente und Raumfahrt: stabile Oberflächen unter anspruchsvollen Bedingungen 
  • Maschinen- und Anlagenbau: funktionelle Oberflächen mit speziellen Anforderungen 

Wie funktioniert die chemische Vernickelung?

Die chemische Vernickelung (chemisch Nickel) ist ein nasschemisches Beschichtungsverfahren, bei dem Nickel-Phosphor-Schichten ohne äußere elektrische Spannung auf Bauteiloberflächen abgeschieden werden. Für die Beschichtung wird das Bauteil wird in ein Elektrolytbad getaucht. Der Prozess selber läuft autokatalytisch ab: Die abgeschiedene Nickelschicht unterstützt die weitere Abscheidung, wodurch gleichmäßige und konturtreue Beschichtungen entstehen. Die erzeugten Nickel-Phosphor-Schichten zeichnen sich insbesondere durch eine hohe Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit sowie eine gleichmäßige Schichtdicke auch bei komplexen Geometrien aus.

Welchen Einfluss hat der Phosphorgehalt auf die Eigenschaften chemischer Nickelschichten?

Der Phosphorgehalt beeinflusst die Eigenschaften chemischer Nickelschichten maßgeblich. Grundsätzlich wird zwischen niedrig-, mittel- und hochphosphorhaltigen Systemen unterschieden:

  • Low-Phos: ca. 1–4 % Phosphor 
  • Medium-Phos: ca. 5–9 % Phosphor 
  • High-Phos: über 9 % Phosphor 

Mit steigendem Phosphorgehalt nimmt in der Regel die Korrosionsbeständigkeit zu, während die Härte der Schicht abnimmt. Hochphosphorhaltige Schichten sind zudem nicht magnetisch und eignen sich daher für Anwendungen mit entsprechenden Anforderungen an magnetische Eigenschaften.

Wie entstehen schwarze chemische Nickelschichten?

Schwarze chemische Nickelschichten entstehen durch eine gezielte Nachbehandlung niedrigphosphorhaltiger Nickel-Phosphor-Schichten. Dabei werden die Oberflächenstruktur und Zusammensetzung der Schicht verändert, wodurch eine schwarze, lichtabsorbierende Oberfläche entsteht. 

Die Schichten erreichen eine kontinuierliche Absorption von etwa 85–95 % über einen breiten Wellenlängenbereich. Konkrete optische Kennwerte wie Reflexions- und Absorptionswerte stellen wir in unseren Datenblättern im Bereich zwischen 200 bis 2200 nm bereit oder ermitteln diese auf Anfrage. Die schwarzen Nickelschichten sind elektrisch leitfähig und magnetisch und eignen sich besonders für Anwendungen mit Anforderungen an geringe Reflexion und definierte optische Eigenschaften.

Welche Vorteile bietet chemisch Nickel gegenüber der galvanischen Vernickelung?

Chemisch Nickel und die galvanische Vernickelung sind beides Verfahren zur Oberflächenbeschichtung, haben aber unterschiedliche Eigenschaften und Vorteile. Das chemisch Nickel-Verfahren läuft ohne Strom ab (autokatalytisch), was den Prozess vereinfacht und Energie spart. Die galvanische Vernickelung benötigt eine Stromquelle und eine aufwendigere Anlagentechnik. Chemisch Nickel ist die bessere Wahl, wenn es auf

  • gleichmäßige Schichtdicke (auch bei komplexen Teilen),
  • hohe Korrosions- und Verschleißbeständigkeit,
  • keine Wasserstoffversprödung,
  • gute Löt- und Bondbarkeit

ankommt. Die galvanische Vernickelung ist in der Regel günstiger und schneller, aber weniger gleichmäßig und beständig.

Welche Werkstoffe können mit chemischem Nickel beschichtet werden?

Chemische Vernickelung eignet sich für zahlreiche metallische Werkstoffe wie:

  • Aluminium und Aluminiumlegierungen 
  • Kupfer und Kupferlegierungen 
  • Stähle 

Durch spezielle Prozessführungen können auch nichtmetallische Werkstoffe wie:

  • Glas 
  • keramische Werkstoffe 
  • Polymerwerkstoffe 

beschichtet werden.

Die Eignung hängt vom jeweiligen Material und den Anforderungen an die Oberfläche ab und kann im Vorfeld geprüft werden.

Welche Schichtdicken und Toleranzen sind mit chemisch Nickel möglich?

Mit chemischem Nickel können typischerweise Schichtdicken im Bereich von 5 bis 50 µm erzeugt werden. Im Vergleich zur galvanischen Vernickelung ermöglicht das Verfahren eine besonders gleichmäßige, konturtreue Beschichtung auch komplexer Geometrien. Die erreichbare Schichtdickentoleranz liegt in diesem Bereich typischerweise bei etwa ± 3 µm.

Werden auch Bohrungen, Innenkonturen und Hinterschneidungen beschichtet?

Ja. Durch das homogene  Schichtwachstum beim chemisch Nickel-Prozess können auch komplexe Bauteilgeometrien konturentreu beschichtet werden. Die Schicht entsteht auf allen vom Elektrolyten benetzten Oberflächen. Dadurch lassen sich beispielsweise beschichten:

  • Bohrungen 
  • Innenkonturen 
  • Kavitäten 
  • Hinterschneidungen 
  • komplexe 3D-Geometrien 

Die konkrete Eignung hängt von Bauteilgeometrie, Werkstoff und Anforderungen ab.

Für welche Anwendungen eignet sich chemisch Nickel besonders?

Chemisch Nickel schwarz wird eingesetzt, wenn Bauteile nicht nur eine gleichmäßige, verschleißbeständige und korrosionsgeschützte, sondern gleichzeitig eine reflexionsarme, dekorative oder funktionale schwarze Oberfläche benötigen.

Typische Anwendungen sind:

  • Optische Geräte und Präzisionsoptik
  • Sensorgehäuse
  • Mess- und Prüftechnik
  • Medizintechnische Instrumente
  • Sichtbare Design- und Zierteile
  • Luft- und Raumfahrtkomponenten mit Antireflex-Anforderungen
  • Militärische und sicherheitstechnische Anwendungen
  • Hochwertige Elektronik- und Gerätegehäuse

Durch die konturtreue Abscheidung eignet sich chemisch Nickel besonders für technische Anwendungen, bei denen gleichmäßige Schichtdicken und definierte Oberflächeneigenschaften erforderlich sind.

Ist chemisch Nickel bzw. chemisch Nickel-schwarz für Vakuumanwendungen geeignet?

Ja. Sowohl chemisch Nickel als auch chemisch Nickel-schwarz eignet sich für Vakuumanwendungen, da die Schichten keine organischen Farb- oder Bindemittel enthalten.  Unsere chemisch Nickel- und chemisch Nickel-schwarz-Schichten erfüllen die Grenzwerte nach ECSS-Q-ST-70-02C und können für Anwendungen eingesetzt werden, bei denen stabile optische Eigenschaften unter Vakuumbedingungen erforderlich sind.

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Kein Problem! Unser Team Ist gern für Sie da. Nutzen Sie außerdem unseren kostenfreien Eignungscheck, um Material und Anforderungen professionell prüfen zu lassen.

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